Bei Epilepsie bzw. bei epileptischen Anfällen wird eine plötzliche extreme Aktivitätssteigerung des Zentralnervensystems hervorgerufen. Dies sind Symptome einer Funktionsstörung des Gehirns, wobei normalerweise keine Nervenzellen zerstört werden.
Die Ursachen sind sehr unterschiedlich. In der Regel ist ein Epilepsie Betroffener nur während der Minuten, die der Anfall dauert, "krank" und nur in dieser Zeit ist er auf Unterstützung, Verständnis und eventuell Hilfe angewiesen.
In der Öffentlichkeit fallen nur die allseits bekannten großen Krampfanfälle mit Sturz und Zuckungen auf. Die anderen Anfallarten sind dagegen weitgehend unbekannt. Epilepsie ist die häufigste neurologische Krankheit im Kindesalter.
Weltweit erkrankt 1% der Bevölkerung (ca. 800.000 in Deutschland) an Epilepsie, d.h. es treten mehrere Anfälle in unterschiedlichen Abständen auf.
Ein Drittel der an Epilepsie erkrankten ist unter 16 Jahre alt. Ca 5% der Gesamtbevölkerung (d.h. 4 Millionen Menschen in Deutschland) bekommt jedoch einmal im Leben einen epileptischen Anfall. Es ist weitgehend unbekannt, wie viele Menschen die Veranlagung besitzen, auf Streß, Überbelastung, Schock u.ä. mit einem Anfall zu reagieren.