Eigene Krampfanfälle untersuchen und deuten!

Achten Sie auf Anzeichen Ihres Körpers, um Epilepsie besser zu verstehen

Je häufiger Anfälle auftreten, um so eher ist eine genaue Beschreibung des Anfallstyps möglich. Auf Ihrer eigenen Erfahrung und anhand Ihrer eigenen Notizen kann man oftmals ein erstes Verhaltensmuster definieren.

Man kann hierbei strukturiert vorgehen und z.B. eine Art Tagebuch schreiben, um Gruppierungen und Regeln für wiederkehrende Merkmale zu finden. Die folgenden Fragen können Ihnen hierbei behilflich sein. Weiterhin ist, unabhängig von der Anfallsbeschreibung die übrige Krankheitsvorgeschichte wichtig.


  • Wie waren die Schwangerschaft und Geburt?
  • Gab es Entwicklungsstörungen in der frühen Kindheit, gab es Kopf- oder Gehirnverletzungen oder Erkrankungen, die das Gehirn betreffen?
  • Gab es in der Kindheit kleinere oder andere Anfallstypen wie z. B. Fieberkrämpfe?
  • Lagen in der unmittelbaren Vorgeschichte andere Erkrankungen vor wie z. B. eine Infektion oder ein Tumor in einer anderen Körperregion?
  • Werden Medikamente oder Alkohol regelmäßig konsumiert?
  • Sind in der Familie weitere Patienten mit Epilepsie bekannt?
  • Handelt es sich wirklich um den ersten Anfall oder gab es schon zuvor Anfälle?
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